Prinz Porno [Biographie]

  • Prinz Porno (27)



    Prinz Porno stammt, wie beinahe jeder Berliner Rapper, der etwas auf sich hält, aus dem Royalbunker Freestylecafé-Umfeld. Dort feilte man schon früh gemeinsam mit heutigen Größen wie Savas und Eko Fresh an den eigenen Skills, machte sich Freunde und Feinde - der heutige Aggroberliner Sido disst Prinz Porno bereits auf den ersten Tapes, als beide noch nicht mal volljährig sind.
    Während sich der Großteil der hauptstädtischen Rapszene darum bemüht, sich gegenseitig die Ober-Gangster- oder Mega-Player-Krone streitig zu machen, nimmt man derartige Versuche eigentlich sehr selten von Pornos Seite aus wahr, trotz des recht eindeutigen Namens. Vielmehr hört man aus seinen Reimen die Verbitterung eines intelligenten Menschen heraus, der seinen Platz auf dieser Welt einfach nicht findet. Vielleicht arbeitet er deshalb so oft mit M.O.R.-Mitglied Justus Jonas zusammen, der ähnliche Texte fabriziert.


    So kritisiert ein großer Teil der Reime gesellschaftlichen Verhaltensweisen und zielt auf Verschwörungstheorien und politische Missstände. Und derer gibt es viele: in drei Jahren veröffentlicht Prinz Porno sechs Platten. Drei solo, zwei mit seiner Crew Beatfabrik, eine Collabo mit dem Mainzer Rapper Separate. Und das, obwohl der Mann Mitte 2004 seine Karriere schon an den Nagel hängte, um sich stärker auf sein Studium und seine große Liebe zu konzentrieren - im Gegensatz zu den meisten Rappern meint er hier eine Frau und nicht seine Musik. Doch das nächste Album lässt gerade mal vier Monate auf sich warten - wer auch die Musik liebt, für den ist sie eben wie eine Droge.



    8054b02a6.jpg



    Als ebenso produktiv erweist sich Prinz Porno auch bei seiner anderen großen Leidenschaft: Der Querdenker betreibt seine eigene Grafikdesign-Seite pornographics.de und gestaltet auch den Großteil der Royalbunker-Albencover.


    2005 ist das Pornojahr: Auf das Mixtape "Guess Who's Back" folgt das großartige "Teenage Mutant Horror Show" auf dem Mainzer Raplabel Buckwheats, auf dem der Berliner seine Sozialkritik hauptsächlich über alte Beats der "Kinder Des Zorns" rappt. Kaum drei Monate später veröffentlicht er mit "Zeit Ist Geld" das nächste Mixtape mit Unterstützung von Beatbastler Biztram.




    Und hier das aktuelle und neuste album von ihm es heißt Zeit ist Geld
    7c3ac80ce.jpg




    (Quelle: www.Laut.de)




    Rahzel05

  • Ich war wegen Taktlo$$ aufm Konzert, und Porno war auch da - hat einfach nix drauf, rappt nur über Bitches, Ficken usw - und nimmt sich ernst. Schlecht wars, bis zum Gehtnichtmehr. Bis Taktlo$$ kam.

  • könnt ihr mal bitten nen klaren unterschied zwischen



    underground und kommzezielle raper sehn..


    prinz p. taktloss bbs (die ehemalige) so wie auch sekte (wos die halt noch alle gab) sind bz. waren ja mal derbst underground...da sind die konzertze texte und inhalte nun mal nenb issel anderst...als bei den die damit fett kohle machen wollen
    bushido eko..saad bass sultan...(mehr oder weniger)
    und co..soll nicht heißen das die nun scheiße sind weil die komerz sind...(sind eigentlich recht geil :D) aber is nun mal nen krasser unterscheid zum underground


    *hmm ob das nen sin halt :D*
    egal meine meinung dazu xD


    i like prinz porno..hat coole texte ..und nicht nur über bitches und co...
    war vielleicht mal ne phase von den(bei welchen rapper nicht)