Frauen in IT-Berufen?

  • Ich bin dort immer der Meinung wen z.b eine Chefposition frei wird bei einer Firma und sie müssten wegen der Frauen Quote eine Frau einstellen obwohl es einen Mann geben würde der die Firma einfach viel besser nach vorne bringen kann als die Frau dann sollte doch eher der Mann den Job bekommen.

    Ich mach dort keine Unterschiede ob Frau oder Mann jeder sollte auch das gleiche Gehalt bekommen.

    Und Frauen bei IT Berufen...Ja klar wieso nicht wen sie es kann, genau so denke ich auch bei KFZ Mechaniker oder Sonstigen.

    Man sollte jeden gleich behandeln ob Männlich oder Weiblich das spielt keine Rolle.

    Ich verstehe aber auch die Firmen die Frauen sehr ungerne nehmen Mutterschutz usw.

    Es ist schwer und ich denke es muss jede Firma für sich selber entscheiden wen sie einstellen, aber wie schon gesagt Gehalt sollte bei beiden gleich sein!


    edit:

    Wie kommt es zu dieser Frage? Sehe dich das erste mal hier im Forum! :)

  • Word

  • Das Thema hat doch direkt meine Aufmerksamkeit direkt gepackt.

    Generell finde ich es sehr schwierig, dass beim Thema Frauenquote die allererste Kritik IMMER ist

    "aber was ist, wenn ein besser qualifizierter Mann die Stelle nicht bekommt aber eine weniger qualifizierte Frau".

    Damit wird doch schon von Anfang an negiert, dass sich auch durchaus geeignete Frauen auf Stellen bewerben.

    Findet ihr nicht?


    Aber diese Problematik muss man noch weiter von hinten aufrollen!


    Die Problematik, ob qualifiziert oder nicht ist an sich sekundär, da das Problem Strukturell bedingt ist und Frauen in

    unseren patriarchalen Machtverhältnissen einfach keine Chancengleichheit haben. Dass Frauen genau so viel Gehalt bekommen

    sollten wie Männer steht doch außer Frage?

    Wieso muss das dann als Rechtfertigung für die eigene diskriminierende Haltung immer noch dazu gesagt werden. So als Trostpreis "hier du darfst zwar nicht alles aber wenigstens bekommste ein gleiches Gehalt". Sollen wir uns wirklich damit zufrieden geben? Durch Geld dann leise gestellt werden?
    Ich finde nicht.

    In einer idealen Gesellschaft bräuchten wir keine Frauenquote, da Geschlechter gesellschaftlich konstruierte Dinger sind und an sich überhaupt keine
    Rolle spielen sollten. Fällt diese Aufteilung weg, könnte man tatsächlich nur nach Qualifikation entscheiden. Dann wären Stellen auch divers besetzt und man hätte dieses Problem gar nicht! Typische "Männer" und "Frauen" -Berufe gäbe es somit nicht mehr.

    Jetzt kommen wir zu dir Flo: "Eine Frauenquote ist unfair den Männern gegenüber"
    Männer haben seit tausenden von Jahren immer das sagen gehabt. Daraus ergibt sich die "männliche diskriminierende Anspruchshaltung".
    Wieso haben Männer immer so Angst ein wenig von ihrer Macht abzugeben? Wieso haben sie anscheinend solche Angst vor Frauen und unseren

    Fortpflanzungsorganen, dass sie uns seit jeher marginalisieren müssen?

    Flo denk die Frauenquote doch mal zu Ende. Vorstände wären in dieser Situation 50/ 50 besetzt und könnten so eventuell zu viel kreativieren Lösungen kommen.
    Genau diese Vorstände würden auf Grund ihrer Diversität auch wieder viel diverser nach neuen Mitarbeiter*Innen suchen etc. pp.
    Daraus ergibt sich keine Diskriminierung von (weißen) Männern (sorry aber wann gab es die denn schon mal?!) sondern Vielfalt.

    Deshalb greift dein Vorschlag "Es sollte nach Qualifikation/Leistung eingestellt und vergütet werden. Ganz einfach." in unserer Zeit auch einfach nicht, weil er nicht realistisch umsetzbar ist!
    Flo du bist ein weißer Mann? Dadurch gehörst du zu der privilegierten Elite auf dieser Welt (es geht hierbei nicht um Einkommen o.ä, sondern darum, dass du keine Rassismusserfahrungen machen musst und nicht auf Grund deines Geschlechts diskriminiert wirst).
    Dein erster Satz erinnert mich stark an die Reverse Racism Theorie und das Konzept der "white fragility". Ersteres existiert meiner Meinung nach nicht und letzterer Begriff sollten sich wirklich alle weißen mal zu Herzen nehmen.
    Ich hänge noch ein paar Artikel an. Eventuell kannst du mich dann besser verstehen Flo.

    Reverse Racism: https://www.economist.com/open…-people-experience-racism
    White Fragility: https://www.zeit.de/campus/201…n-privileg-robin-diangelo

    Und noch einer zu "Frauen in der IT": https://www.ivanti.de/blog/mehr-frauenpower-in-mint-berufen

  • Puh, das ist mir nun etwas zu viel um auf jeden Satz explizit zu antworten.


    Was ich aber heraus höre ist: Du bist eine Frau und du fühlst dich schlechter gestellt als Männer in deiner Berufsumgebung und hegst offenbar sogar einen leichten Groll den Männern gegenüber. Das ist OK, aber damit wirst du mich nicht von meiner Meinung abbringen, dass ich eine Frauenquote für nicht zielführend und zudem auch noch unfair halte.


    Anstatt überzeugender Argumente lese ich in deinem Text leider nur viele Vorwürfe.


    Anstatt Positionen in Unternehmen per Gesetz zu erzwingen, sollten lieber die Aus- und Weiterbildungen sowie die Jobs selbst attraktiver für beide Geschlechter gestaltet werden. (bitte keine Transgender Debatte weil ich "beide" geschrieben habe)


    Ich sehe hier die Arbeitgeber in der Pflicht und nicht den Gesetzgeber. Ein Umdenken in den Führungsetagen vieler Unternehmen wird niemals durch ein solches Gesetz geschaffen. Ganz im Gegenteil das wirft mMn eher ein "schlechtes Licht" auf die Frau.


    Und ja, ich bin ein weißer europäischer Mann, der sich über jede verlässliche Kollegin oder eben Kollegen freut. Völlig egal welcher Herkunft :)




  • Ich denke, egal ob Frau oder Mann, es kommt meiner Meinung nach immer darauf an, wie man sich verkauft. Und hierbei hat das weibliche Geschlecht genauso viele Chancen, wie das männliche.


    Unabhängig davon, kommt es natürlich auf die Qualifikation(en) an, aber auch hierbei spielt so auch aus eigener Erfahrung aus dem Berufsleben das Geschlecht eigentlich weniger eine Rolle. Ich finde zudem, das es in der heutigen Zeit kaum noch bishin zu gar nicht mehr die typischen Frauen -/ Männerberufe gibt. Letzte Woche erst, sah ich eine männliche Verkaufskraft bei einem Bäcker. Bei der Stadt bzw. der Grünflächenpflege sieht man Männer sowie auch Frauen. Autohäuser = Verkäuferrinnen sowie Verkäufer. Mir fiele auf die schnelle jetzt nichts ein, wo zwischen Mann & Frau klassifiziert wird.


    Berufe wo bevorzugt für Frauen oder Männer sind, vielen mir jetzt nicht ein, selbst männliche Erzieher gibt es ja mittlerweile, worüber sich Kinder immer wieder freuen.


    Von einer entsprechenden Quote kann ich daher nicht sprechen, das was man möchte, soll man machen, bzw. in den meisten Fällen muss man einfach dafür geboren sein :). Hoffe mein Statement war etwas verständlich D:

  • Inflo

    Hat das Thema geschlossen